Gewinnung 

ätherischer Öle

und Qualiätsmerkmale

Aus den Pflanzenanteilen heraus -

zum fertigen Öl

Die am häufigsten angewandte Methode zur Herstellung ätherischer Öle ist die Wasserdampfdestillation. Wasser wird hierbei auf 100° erhitzt und verdampft. Anschliessend sofort wieder abgekühlt, also kondensiert.
In einem nach oben kleiner werdenden Behälter, wird der Pflanzenanteil auf einem Sieb platziert, unter dem sich siedendes, naturreines Wasser befindet. Durch die Hitze und den daraus entstehenden Druck, werden die winzigen Duftmoleküle mechanisch nach oben gefiltert. In einer sogenannten Kühlschlange wird der aufgestiegene Dampf gleich wieder abgekühlt - er kondensiert. Hierbei entsteht sowohl das Hydrolat als auch das jeweilige ätherische Öl, welche nach einer gewissen Ruhephase voneinander getrennt werden.

Weitere Methoden zur Gewinnung von ätherischen Ölen

Expression
mechanische Auspressung

wird zur Gewinnung von Zitrusölen verwendet

Lösungsmittelextraktion

wird bei sehr empfindlichen Blumen, die zu "delikat" für eine Destillation sind, verwendet

Kohlendioxid - Extraktion

ein eher neueres Verfahren mit Hilfe dessen werden CO2 Extrakte von bspw. Johanniskraut, Kamille hergestellt

14 Qualitätsmerkmale

für 100 % naturreine Öle
statt künstlich hergestellte Duftstoffe.
Eine korrekte Deklaration ätherischer Öle.

Bei den meisten ätherischen Ölen, die in Drogeriemärkten, zu günstigen Preisen angeboten werden, sind diese Qualitätsmerkmale nicht vorhanden.
Nur wenige dieser 14 Merkmale sind auf den Fläschchen aufgedruckt.
Natürliche ätherische Öle sind niemals billig.
Ein hochwertiges Öl kostet oftmals
mehr als 1€uro pro Milliliter.
Ein hochwertiges Öl hat seinen Preis, der sich nach der benötigten Menge und Verfügbarkeit des natürlichen Pflanzenmaterials richtet und dies ist bei jedem Öl unterschiedlich. Für Rosenöl wird eine Unmenge an Pflanzenmaterial benötigt, daher zählt es zu den teuersten Ölen. Bei anderen Pflanzen ist die Ausbeute größer und so erhält man aus einem Bruchteil an Pflanzenmaterial dieselbe Menge an Öl, daraus ergeben sich die Preisunterschiede. 

  1. Name der Ursprungspflanze
  2. Pflanzenanteil
  3. Gewinnungsverfahren
  4. Herkunftsland
  5. Anbauart
  6. Verdünnungsverhältnis
  7. Mengenangabe
  8. Chargennummer
  9. Herstellername
  10. INCI (Inhaltsstoffe/Ingredients)
  11. Allergene
  12. Gefahrenstoffzeichen
  13. MdH Datum
  14. Verwendungsdauer